Gute Karaoke schlechte Karaoke

Wie unterscheiden sich die einzelnen Karaokeveranstaltungen? Wo gibt es Unterschiede?

I.) Sänger

Klar, vom Sänger  hängt natürlich am meisten ab.  Der Sänger und sein Publikum sollte in jeder Veranstaltung im Mittelpunkt stehen.  Ein gutes Publikum und ein mitreißender Sänger machen jede Veranstaltung fast automatisch zu einem Erfolg. Dabei ist es für die Stimmung meistens unrelevant, wie gut man singt. 

II.) Veranstalter

Hier trennt sich die Spreu vom Weizen.  Hier gibt es auch etliche Unterschiede unter den Veranstaltern in Punkto:

  1. Akustik
  2. Songauswahl
  3. Regeln (Wer kommt wann wie oft und mit welchem Lied dran oder warum muss man aussetzen)
  4. Ort der Präsentation (Bühne oder am Tisch)
  5. Ausrüstung
  6. Ambiente
  7. KJ
  8. Preise

 


 

Akustik:
Die Akustik wird hauptsächlich von folgenden Faktoren beeinflusst: Räumlichkeiten, Qualität der Ausrüstung und Mischpulteinstellungen des KJ.  Bei den Räumlichkeiten sind mobile Veranstalter verständlicherweise benachteiligt.

Songauswahl:
hier spielen folgende Faktoren eine Rolle:

  • Anzahl der Songs (meisten mehrere hundert bis 10.000 Songs)
  • Anzahl der Sprachen (englische, deutsche, franz. ...Songs)
  • Aufbau und Übersichtlichkeit des Songbuches.
    Wer schon mal 20 verschiedene Versionen von "My way" in einem Songbuch gesehen hat und sich dann ausgerechnet für die schlechteste ("unsingbare") Version entschieden hat, weiß wovon ich rede.
    Manche Songbücher geben hier wichtige Tipps ("beliebteste Version" oder "für Anfänger geeignet")
  • Qualität der Songs (DVD, Video CD, Laserdisk, Midifile)

 

Regeln:

Immer wieder ein beliebter Streitpunkt - vor allem bei voller Bude:

  • In welcher Reihenfolge wird gespielt. Wer kommt zuerst.
  • Wie viele Lieder bekommt ein Sänger oder eine Gruppe pro Runde?
  • Wer muss warum  aussetzen?
  • Wie oft darf derselbe Titel gesungen werden?

Viele KJ versuchen natürlich, um diesem Streitpunkt aus dem Weg zu gehen, möglichst faire und teilweise sogar sehr ausgefeilte Regeln aufzustellen, die die meisten Sänger auch respektieren. 
Ärger gibt es hier trotzdem immer bei langen Wartezeiten, besonders dann, wenn trotz fairer Regeln manchmal der Eindruck entsteht, manche Gäste kommen öfter dran als andere.

 

Ausrüstung:
hier entpuppt sich mancher Veranstalter nicht gerade als Qualitätsguru.

  • Monitor (groß/klein, Projektionsleinwand)
  • Song Abspielgerät: Vor wenigen Jahren waren das meistens noch die großen und teuren Laserdisks von Pioneer oder Sunfly,
    Etwas billiger waren die kleinen CD-G, diese hatten jedoch keine bewegten Videobilder im Hintergrund. Doch auch diese werden mittlerweile mehr und mehr durch preisgünstige Video CDs und DVDs verdrängt. Seltener werden noch  PCs (z.B. für Midifiles) eingesetzt.
  • Mikrofon (mit Kabel oder Funkmikro)
  • Mischpult
  • CD, Laserdisks, CD-G
  • Boxen  (+ Verstärker)

 

Ambiente:
Hier gibt es grob betrachtet 2 Extreme:
Eher ruhig und gepflegt oder Ballermann Ambiente

 

Preise:
Die Kosten von Karaoke werden meistens über die Getränkepreise gedeckt. Hierzu kommen manchmal noch zusätzlich Eintrittspreise. Hierbei sind natürlich die Qualität der Ausrüstung und das Ambiente zu berücksichtigen.