| Karaoke Wettbewerbe (Contest) Von
Zeit zu Zeit veranstalten die einzelnen Kararaokeveranstalter ihre eigenen
Wettbewerbe. Für die Teilnehmer ist das Herausforderung und Spaß. Für
die Veranstalter Stress pur.
1)
Häufige Gründe für eine Wettbewerb
2)
Arten von Wettbewerben
3) Die häufigsten Missverständnisse und Klagen (ohne Kommentar)
4)
Organisation: a) Ausschreibung Jeder Wettbewerb muss natürlich erst einmal bekannt gemacht werden. Je nach Motivation des Veranstalters wird die Ausschreibung
bekannt gemacht. Ein Sänger, der sich jedoch außerhalb der „Szene“ befindet, hat es üblicherweise nicht leicht einen Karaokewettbewerb zu finden, da auch die Karaokeveranstalter untereinander subtil konkurrieren. Das
heißt, ein Veranstalter, der am gleichen Tag eine Karaoke Veranstaltung
durchführt, wird seine Gäste nicht freiwillig zu seinen Konkurrenten
schicken, da er sonst Gäste (und folglich wichtige Einnahmen) verliert. b) Rahmenbedingungen Grundsätzlich
werden folgende Punkte mehr oder weniger bewusst festgelegt:
c) Durchführung Der Tag der Durchführung ist für die meisten Veranstalter purer Stress. Es gibt viel zu tun und meistens kommt alles anders als man denkt (Sänger kommen zu spät, Zeitplan gefährdet, Jurymitglied verschwunden, Verstärker setzt aus...). Als vorteilhaft hat es sich erwiesen, dass man zumindest im Personalbereich (Teilnehmer / Jury) für Ersatzkandidaten gesorgt hat oder im Vorfeld Vorkehrungen für diesen Fall durchdacht hat. 5) Mögliche auftretende Probleme... a) Anzahl der Bewerber/Sänger: Bewerber müssen manchmal abgelehnt werden, wegen: Zeitbegrenzung: pro Stunde können nur 10-15 Songs gespielt werden. Manche Veranstalter drehen die Songs während der Vorausscheidung nach maximal 3 Minuten ab. Im Finale jedoch werden sie voll ausgespielt. Teilnehmerkriterien: in Lokalen, die den Wettbewerb aus Umsatzgründen durchführen, werden Stammgäste bevorzugt. Dies verhindert das "Wttbewerbshopper", die einmalig das Lokal besuchen, die Stammgäste vergraulen.
b) Songauswahl Songs
werden abgelehnt, weil bereits vergeben oder nicht vorhanden. c) Sängerbewertung: Die Sänger werden üblicherweise von einer Jury bewertet. Diese setzt sich hauptsächlich zusammen
d) Anzahl der Teilnehmer im Wettbewerb Je mehr Songs hintereinander gehört werden, desto schwieriger ist ein Vergleich dieser Songs untereinander. Wenn Sie schon mal in einer Parfümerie mehr als 5 verschiedene Duftwässerchen hintereinander getestet haben, können Sie ungefähr erahnen, wie sich ein Jurymitglied nach 10 Songs fühlen muss. Dies ist nahezu unmöglich sich im nachhinein noch an alle Songs zu erinnern. Oft kann man sichselbst als Zuschauer nur noch an die besten 2 oder 3 Sänger erinnern.
c) Auswertung:
Nachteil von Bewertungsbögen mittels Kriterien: Hat man einem guten Sänger bereits die maximalen Punkte vergeben, müsste man einem nachfolgenden, doppelt so gutem Sänger auch doppelte Punktzahl geben. Mehr als Maximalpunktzahl kann aber nicht vergeben werden. So kann es leicht passieren, dass die Sänger nicht entsprechend Ihrer wahren Leistung bewertet werden können.
d) Nachvollziehbarkeit: Das Publikum und die Teilnehmer sollten das Gefühl haben, dass am Ende der Beste gewonnen hat. Hat letztendlich jedoch ein anderer gewonnen, dann sollte dieses leicht erklärbar sein. Ansonsten wird leicht die gesamte Veranstaltung in Frage gestellt. Nachvollziehbarkeit ist immer dann erreicht, wenn der Sieger aus der Sicht der Jury oder des Publikums am besten bei beiden auch als Sieger feststeht. Mangelnde Transparenz liegt meistens dann vor, wenn sich der Sieger aus mehr oder weniger undurchsichtigen Bewertungskriterien ergibt und weder Jury noch Publikum halten den Gewinner für den Besten.
Lösung... Leider gibt es
keine eindeutige Lösung. Manchmal muss man sogar froh sein, wenn ein
Veranstalter überhaupt seinen Gästen zuliebe Wettbewerbe austrägt.
Tipps für Teilnehmer Sichere Tipps
gibt es auch leider hier nicht. Ein herausragender Sänger wird aber
selten auf die hinteren Plätze gewählt werden. Folgende Punkte habe üblicherweise neben der Gesangsqualität des Sängers den größten Einfluss auf das Endresultat:
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Bewertungskriterien:
Externe Beispiele Natürlich haben sich schon vorher zahlreiche Veranstalter die Köpfe darüber zerbrochen, wie man einen perfekten Wettbewerb gestalten kann. Hier ein Vorschlag aus der Homepage www.singesong.de, der mit freundlicher Genehmigung des gleichnamigen Karaokelokals Singesong hier veröffentlicht wird. Denkansatz für alle Versionen Die Jury sollten sich weitgehendst freimachen von schon gehörten Versionen eines Songs.
Ein Vergleich mit dem ORIGINAL ist jedoch vorteilhaft.
Version 1 NEAR GRAND PRIX STYLE
Wer bewertet? a) Ein "Bewerter" (auch Sänger möglich) aus jeder Mannschaft. b) Nominiert vor der Disziplin vom Team, wahlweise vom Veranstalter. c) Vielleicht sollte sogar der Teamleader anfangen (gutes Beispiel)
Wo wird bewertet? Auf einem mitabgegebenen Formblatt für Notizen zur Performance.
Was wird bewertet? Klare Vorgaben (z.B. durch Flyer) worauf zu achten ist. Dieses gilt nur als Begründungshilfe und wird nicht einzeln bewertet.
a) Textsicherheit, Stimme, Songinterpretation b) (Schwierigkeitsgrad des Songs), Songauswahl c) Bühnenpräsens, Show, passende Kleidung etc
Punkteverteilung:
Bekanntgabe:
Nachvollziehbarkeit Jeder kann, wenn er will, mitschreiben.
Vorteile Der Bewerter könnte beim Team sitzen. Er könnte sich sogar mit seinen Nachbarn austauschen. Die Abgabe obliegt ihm.
Nachteile
Fazit "Die Teams allein sind für den Gewinner verantwortlich"
Version 2 ALLE MACHT DER JURY
Voraussetzung
Wann wird bewertet?
Wer bewertet?
Wo wird bewertet? Öffentlich auf der Bühne mit Verlesung der Punkte vom Veranstalter
Was wird bewertet?
Punkteverteilung
Bewertungsabgabe: Nach jeder Disziplin
Nachvollziehbarkeit Ein Buchführer hackt die Punkte zeitgleich in den Computer ein.
Sonderpreise: Für beste Show des Abends, beste Stimme, beste Kostüme o.ä.
Vorteile
Nachteile Der/die Gewinner könnten schon sehr frühzeitig feststehen.
Fazit Kann ich nicht ausformulieren
Ansätze zum Weiterdenken:
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